area91: Multi Space Working in einem Activity Based Workspace

area91: Multi Space Working in einem Activity Based Workspace

Wenn Sie zu der Gruppe von Menschen gehören, die ihre Zukunft darin sehen, ihre Ideen erfolgreich umzusetzen, dann sollten Sie hier unbedingt weiterlesen.

Ein Activity Based Workspace könnte der Quantensprung in Ihrem Leben sein.

Die meisten Büroarbeitsplätze konnte man früher so beschreiben:
⦁ ein Schreibtisch
⦁ ein Desktop-Computer
⦁ ein Bildschirm
⦁ ein stationäres Telefon
⦁ ein Drucker, Scanner und Faxgerät
⦁ ein Internetanschluss

Bis auf das Faxgerät hat sich bis heute daran nicht viel verändert.

Das hat ausgereicht, um standardisierte Aufgaben zu erledigen. Aber die heutigen Arbeitstage sehen meistens anders aus. Die Technik hat immer mehr die Aufgaben des Menschen übernommen. Informationen werden automatisch digital verarbeitet.

Nur Menschen mit standardisierten Arbeitsabläufen verbringen den Arbeitstag am gleichen Arbeitsplatz.

Für alle anderen Menschen ändert sich der Arbeitsablauf zunehmend: fokussiertes Arbeiten, unterbrochen durch die Teilnahme an Besprechungen und Brainstorming-Sitzungen. Ein Gespräch mit Kollegen.

Wir sind mehr und mehr zu Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeitern geworden.

Ein ungezwungenes Treffen an der Kaffeemaschine und ebenso kurze Ruhepausen, um bewusst andere Gedanken in den Kopf zu bringen.

Das ist es, was Kreativität und Produktivität fördert – und letztlich die Zufriedenheit mit der eigenen Arbeit. Das macht das Arbeitsleben lebenswert. Das zeigen immer mehr Studien.

Die zentrale Frage ist also, wie kann dieses Wissen effizient „angezapft“ werden? Wie kann das Kreativitätszentrum im Gehirn aktiviert werden? Wie kann der Arbeitstag hochproduktiv werden, so dass man am Abend mit dem Erreichten zufrieden ist?

Eines ist sicher, 8 Stunden am gleichen Schreibtisch ist nicht die Lösung. Das Potential wird nicht abgerufen, die Produktivität ist niedriger, als sie sein könnte. Die Kreativität kommt zu kurz. Die Unzufriedenheit mit der eigenen Arbeit ist groß.

Die Covid-19 Pandemie hat viele Menschen in das Homeoffice gesandt – die meisten davon zum ersten Mal im Leben.

Darauf waren viele Unternehmen und Mitarbeiter nicht vorbereitet. Und viele sind es bis heute nicht.

Unternehmen haben damit begonnen, darüber nachzudenken, ob, wie, wann und warum die Mitarbeiter in der Post-Pandemie an ihren Büroarbeitsplatz zurückkehren sollen.

Bei vielen Menschen wurde die anfängliche Euphorie von zuhause aus arbeiten zu können, durch ein zunehmendes Gefühl der Isolation ersetzt.

Lesen Sie hier, welche Anforderungen an Sie bei Homeoffice gestellt werden. (Link zu „Sind sie ein Homeoffice Typ?“)

Und dann gibt es eine immer größer werdende Gruppe von Menschen, die selbstständig arbeiten will – um ihre Ideen in die Realität umzusetzen. Es sind Freelancer, digitale Nomaden, Menschen, die Ideen haben und dafür brennen, sowie nach dem geeigneten Ort suchen, ihre Ideen umzusetzen.

Es sind sowohl junge Studenten, die bereits erkannt haben, dass sie ihre berufliche Zukunft nicht in einem Arbeitsvertrag mit einem Unternehmen sehen – als auch erfahrene Spezialisten, die das Gefühl haben, in ihrem Beruf festzustecken.

Alle fragen sich: Welche Arbeitsumgebung, welche Arbeitsweise benötige ich, um hochproduktiv und fokussiert zu arbeiten, Ergebnisse zu erzielen und trotzdem eine Work-Life-Balance zu erhalten?

Die Antwort lautet: Multi Space Working an einem aktivitätsbasierenden Arbeitsplatz.

„Activity Based Working (ABW) bezeichnet ein Bürokonzept und eine Organisationsstruktur mit aktivitätsbezogenen Arbeitsplätzen zur Förderung der Leistungsfähigkeit und Kreativität. “
Wikipedia

Klingt erstmal kompliziert. Aber man kann es auch kurz zusammenfassen: aktivitätsbasiertes Arbeiten bietet eine Vielzahl von Arbeitsumgebungen, die auf unterschiedliche Aktivitäten und Aufgaben am Arbeitsplatz ausgerichtet sind.

Es geht darum Arbeitsumgebungen zur Verfügung zu stellen, die den Komfort, das Wohlbefinden und die Produktivität der Menschen maximieren. Ein einzelner Arbeitsbereich leistet dies nicht.

Tech-Giganten wie Google, Apple und Facebook machen es vor und ermöglichen ihren Mitarbeitern selbst zu bestimmen, wo sie wann arbeiten wollen.

Die Idee hinter einem aktivitätsbasierten Arbeitsmodells besteht darin, dass die Art der individuellen Arbeit, die jemand ausführt, bestimmt, welche Umgebung dafür am besten geeignet ist. Und umgekehrt.

Das Modell ist dreidimensional. 

Eine Dimension ist das zur Verfügung stehende Equipment, also zum Beispiel ein Schreibtisch.

Das kann ein gemeinsamer Schreibtisch sein, das kann ein einzelner Schreibtisch in einem großen Raum zusammen mit anderen Schreibtischen sein oder ein Schreibtisch in einem Einzelbüro.

Die zweite Dimension ist die Erkenntnis, dass unterschiedliche Personen unterschiedliche Arbeitsplatzbereiche für die gleiche Arbeit benötigen.

Einige Menschen möchten eine konkrete Aufgabe in einem geschlossenen Raum erledigen – ohne jegliche Ablenkung oder Störung.

Andere Menschen möchten genau das Gegenteil und die Geräusche von Kaffeetassen stören Sie nicht, sondern schärfen ihre Sinne und motivieren sie für die zu erledigende Aufgabe.

Die dritte Dimension ist die Zeit bzw. der Zeitpunkt. Wenn eine Arbeitsumgebung an einem Tag die beste für eine Person war, um die Aufgabe zu erledigen, bedeutet das nicht, dass die gleiche Arbeitsumgebung die beste für dieselbe Person auch am folgenden Tag ist – trotz gleicher Aufgabe.

Ein alltägliches Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie sind zuhause und möchten ein Buch lesen. Am Vormittag beginnen Sie das Buch am Schreibtisch zu lesen, am Nachmittag sitzen Sie auf der sonnigen Terrasse unter dem Sonnenschirm und lesen das Buch weiter, vielleicht bei einer Tasse Kaffee und Kuchen. Und am Abend wiederum liegen Sie im Bett und lesen die nächsten Seiten des Buches vor dem Einschlafen. 

Drei Tage später, am Wochenende, es regnet den ganzen Tag. Sie liegen auf dem Sofa und lesen das Buch zu Ende.

Was haben Sie gemacht? Sie haben sich immer genau den Platz und die Umgebung gesucht, die für Sie in diesem Moment die ideale Umgebung war, um das Buch zu lesen. Und den größten Genuss dabei zu haben. Um das Beste aus dem Lesen herauszuholen.

Genauso ist es bei Arbeitsaufgaben. Es gibt für Sie für jede Arbeitsaufgabe zu jeder Zeit die ideale Arbeitsumgebung – für jeden.

Und im Extremfall kann die ideale Arbeitsumgebung mehrmals am Tag für die gleiche Person und die gleiche Aufgabe wechseln.

Dieses Modell der idealen Arbeitsumgebung hat zu Acitivity Based Workspaces und zu Multi Space Working geführt. Realisiert wurde es im Bürogebäude der Zukunft: area 91.

 

Wie lassen sich Multi Work Spaces charakterisieren

 

⦁ Eine Vielfalt von offenen und geschlossenen Räumlichkeiten, die parallel zur Verfügung stehen und je nach aktueller Aufgabenstellung flexibel genutzt werden können. Es ist eine abwechslungsreiche, weitgehend nicht fest zugewiesene Umgebung, die zeitunabhängig genutzt werden kann.
⦁ Unabhängigkeit der Arbeitsbereiche zueinander, digitale Vernetzung, wo erforderlich
⦁ geringer Einsatz von Papier und Ordnern und dadurch wenig Stauraum (Regale, Schränke)
⦁ starke Ausrichtung des Arbeitsplatzes auf Wohlbefinden und Förderung von Produktivität und Kreativität
⦁ ein auf das Konzept von Mulit Space Working abgestimmtes, in einem eigens dafür erstellten Gebäude – mit modernster computergesteuerter Haustechnik, die 24 Stunden am Tag für ein optimales Raumklima sorgt – auch am Wochenende.

Was Multi Work Spaces nicht sind:
⦁ Open-Spaces und Großraumbüros, mit einer großen Zahl fest zugewiesener Arbeitsbereiche, die weder den Menschen, noch ihre Tätigkeiten gerecht wird und zeitlich überholt ist.
⦁ Coworking Spaces, ohne ausreichende Rückzugsmöglichkeiten und auf den Bedarf der Menschen zugeschnittene Räumlichkeiten. Übliche Coworking Spaces sind oft eine großraumbüroähnliche Umgebung, ein wenig abgeteilt durch mobile Trennwände.
⦁ Ehemalige Büroflächen oder Fabrikgebäude, die unter reinen Kostengesichtspunkten umgebaut wurden – ohne Berücksichtigung der Anforderungen an eine produktivitäts- und zufriedenheitsfördernde Arbeitsumgebung.

Wie können Räume innerhalb eines Activity Based Workspace klassifiziert werden?

1. Individuelle Arbeitsbereiche und silent spaces
Diese Bereiche sind ruhige Einzelbüros oder andere geschlossene Arbeits- und Pausenplätze.

2. Coworking areas
Entwickelt für konzentriertes Arbeiten, allein oder im Team, in der Gegenwart anderer Coworker.

3. Ruhige Gruppen- und Projekträume, in denen Team Brainstorming möglich ist, inklusive Ausstattung mit Whiteboards usw.

4. Interaktionsräume
Dies sind öffentliche Arbeitsbereiche bestehend aus Freiflächen, Arbeitsplätzen und Begegnungsflächen, in dem eine Interaktion mit anderen Menschen möglich ist.

5. Event- und Konferenzräume
Räume, welche sowohl physische, virtuelle Konferenzen und Hybrid-Meetings mit physisch anwesenden und virtuellen Teilnehmern ermöglichen. Sie verfügen über moderne Multimedia-Technik, die für einen reibungslosen Verlauf notwendig ist.

6. Leisure und Fitnessarea
Einrichtungen, die der gezielten Ablenkung und Erholung dienen.

Ein Grundsatz von Activity Based Working ist die Möglichkeit, aus einer Vielzahl Work Spaces zu wählen, die jeweils auf die jeweilige Aktivität abgestimmt sind.

Wie lassen sich Menschen innerhalb von einem Activity Based Workspace klassifizieren? Welcher Typ sind Sie?

1. Der schüchterne Reisende, verwendet für seine Arbeit größtenteils einen einzigen Arbeitsbereich, nutzt aber von Zeit zu Zeit auch andere Arbeitsbereiche.

2. Der Camper führt fast alle Aktivitäten in einem Arbeitsbereich durch und verwendet äußerst selten andere Arbeitsbereiche.

3. Der Entdecker erledigt einige Aufgaben in einem einzigen Arbeitsbereich, nutzt aber oft auch andere Arbeitsbereiche.

4. Der Unstetige benutzt für die gleiche Aufgabe mehrere Arbeitsbereiche.

Mitarbeiter, die in Umgebungen auf der Basis mobiler Aktivitäten arbeiten, sehen erhebliche persönliche Vorteile. Diese persönlichen Vorteile sind umso größer, je mehr Kriterien für den Mitarbeiter im Activity Based Workspace erfüllt sind.
Diese Kriterien sind u.a.:

⦁ Temperaturkontrolle
⦁ Luftqualität
⦁ Geräuschpegel
⦁ Natürliches Licht
⦁ Künstliche Beleuchtung
⦁ Persönliche Aufbewahrung
⦁ Vielzahl verschiedener Arten von Arbeitsbereichen
⦁ Abstand zwischen den Arbeitsbereichen
⦁ Toiletten / W.C.
⦁ Allgemeine Ordnung
⦁ Ruhige Räume zum Arbeiten, allein oder zu zweit
⦁ Druck- / Kopier- / Scangeräte
⦁ Schreibtisch- / Zimmerbuchungssysteme
⦁ Computerausrüstung, mobil (Laptop, Tablet usw.)
⦁ leichter 24/7 Zugang
⦁ Zugänglichkeit von Kollegen und Besuchern
⦁ allgemeine Innenarchitektur
⦁ Pflanzen & Grün
⦁ Postadresse
⦁ Erreichbarkeit und Parken (öffentliche Verkehrsmittel, Auto, Motorrad oder Fahrrad)

Zusammenfassung:
Bei Activity Based Workspaces, geht es darum eine Vielzahl von Arbeitsbereichen zu erstellen, die eine Vielzahl von Anforderungen erfüllen, für eine Vielzahl von Arbeitsroutinen.
Diese Arbeitsroutinen reichen von individuell fokussierter Arbeit bis hin zu Teamprojekten.
Aktivitätsbasiertes Workspace Design bedeutet, über jeden Zentimeter des Gebäudes nachzudenken, wie es in Arbeitsbereiche umgewandelt werden kann, die eine Vielzahl von Arbeitsroutinen ermöglichen.
Multi Space Working ist kein traditionelles Arbeiten – es ist ein modernes Arbeitsumfeld, das die Menschen flexibel wählen lässt, wo und wie sie ihre Arbeit erledigen.
Für Unternehmen bietet ein Activity Based Workspace – wie area 91 – die Möglichkeit die Lücke zwischen den Vor- und Nachteilen von Homeoffice zu schließen. Lesen Sie hier mehr über die Vor- und Nachteile für Arbeitgeber, bei der Umstellung auf Homeoffice.